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Randen Carpaccio mit Ziegenkäsemousse gefüllter Parmesankrone

Dieses herrliche vegetarische Carpaccio ist nicht nur ein farbliches Ausrufezeichen. Als Vorspeise serviert lässt es die Herzen der Gäste schon zu Beginn des Essens höher schlagen. Und gut vorbereiten kann man diesen Gang auch, so dass man sich ganz den Gästen widmen kann.

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Zutaten (für 2 Personen)
1 grosse Knolle Randen (Rote Bete)
100 g Ziegenfrischkäse
100ml Rahm
100g Parmesan (frisch gerieben)
wenig frische Kresse
bestes Olivenöl
Aceto Balsamico Bianco
Fleur de sel
Pfeffer

Zubereitung
Die Randenknolle im Wasser für ca 1-2 Stunden gar kochen und auskühlen lassen. In der Zwischenzeit den Ziegenfrischkäse in einen Massbecher geben. Einen Esslöffel Aceto Balsamico bianco dazugeben und mit einem glatt rühren. Den Rahm dazugeben und mit der Schlagscheibe des Bamix steif schlagen. Für mindestens eine Stunde kühlstellen. Ein Backblech mit Backtrennpapier belegen. Den Parmesan reiben und diesen in zwei Kreisen von ca. 7 cm Durchmesser auf dem Backblech verteilen. Den Parmesan bei 200 Grad ca. 7 Minuten backen. Sobald der Käse geschmolzen ist, das Backblech aus dem Ofen nehmen. Nach ca. 2-3 Minuten lassen sich die Parmesanscheiben vom Backtrennpapier lösen. Zum Austrocknen diese in eine passende Tasse (oder einen anderen passenden Gegenstand) geben, dass eine Mulde gebildet werden kann. 30 Minuten erkalten lassen.
Die Randenknolle schälen und mit einem Gemüsehobel in möglichst dünne Scheiben schneiden. Auf einem flachen Teller auslegen. Die Parmesankrone zentral auf die Mitte der Randen stellen. Die Ziegenkäsemousse in einen Spritzbeutel geben und die Parmesankrone damit füllen. Bestes Olivenöl über den Randen träufeln. Mit den Kressespitzen garnieren und mit fleur de sel und Pfeffer abschmecken.

Konfierte Peperoni

Peperoni? Paprika? Egal: Hauptsache es schmeckt. Was mit den konfierten Tomaten von Gordon Ramsay geht, funktioniert doch auch mit Peperoni? Klar, es ist ganz einfach und schmeckt einfach himmlisch süss. Der Geschmack der Peperoni multipliziert sich und dann spielt es auch plötzlich keine Rolle mehr, ob wir Schweizer von der Peperoni und unsere nördlichen Nachbarn von der Paprika sprechen.

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Zutaten

  • 2 gelbe Peperoni
  • 2 rote Peperoni
  • 2 Knoblauchzehen
  • frischer Thymian
  • bestes Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung
Den Ofen auf 250 Grad vorheizen und den Grill einstellen. Die Peperonis waschen, abtrocknen und auf den Rost in den heissen Ofen legen. Von Zeit zu Zeit wenden. Sobald die Haut blasen wirft und beginnt sich schwarz zu färben, die Peperonis aus dem Ofen nehmen und in einem verschlossenen Gefrierbeutel erkalten lassen. Sobald die Peperonis kalt sind, kann die Haut einfach abgezogen werden. Danach den Stiel entfernen und die Peperonis unter fliessendem Wasser von den Kernen befreien. Die gereinigten Peperonisfilets mit der Aussensseite gegen oben in eine Auflaufform legen. Den Ofen auf 80 Grad vorheizen. Nun den Knoblauch in möglichst dünne Scheiben schneiden und auf den Peperonifilets verteilen. Ebenso ein wenig frischen Thymian auf die Filets geben, sowie wenig Salz und Pfeffer. Nun das Olivenöl auf die Filets tröpfeln. Die Peperoni müssen nun ca. 2 Stunden im Ofen garen.

Tipp

  • Am besten auch noch gleich Tomaten konfieren. Die Garzeit ist gleich lange und die Kombination einfach lecker.
  • Die konfierten Peperoni können als Beilage zu einem guten Stück Fleisch, als Antipasto oder zu einem Salat gereicht werden. Sie lassen sich problemlos im Kühlschrank ein paar Tage halten.